Hintergrund

Heute wird in einem Großteil der Berufe eine oft anspruchsvolle Fachausbildung verlangt. Zudem werden ein hohes Maß an Eigenverantwortung, Kooperations- und Koordinationsfähigkeit als persönliche Kompetenzen am Arbeitsplatz vorausgesetzt.

Ausbildungsbetriebe wünschen sich eine engere Verzahnung von allgemeinbildendem Lernen mit praktischen Aufgabenstellungen und beklagen die aus ihrer Sicht oft fehlende "Berufsreife" von Jugendlichen.

Viele Jugendliche haben jedoch nach Ende der Schulzeit kein Bild der Arbeitswelt, keinen klaren Berufswunsch. Dies kann dazu führen, dass die berufliche und vielfach auch gesellschaftliche Integration der jungen Menschen scheitert, ihr Weg in eine selbstbestimmte Existenzsicherung scheint verstellt.

Erwerbstätigkeit stellt allerdings für den weitaus größten Teil der Erwachsenen vor Erreichen des Renteneintrittsalters die einzige Möglichkeit dar, ein existenzsicherndes Einkommen zu erzielen. Eine mangelnde Integration in den Arbeitsmarkt führt deshalb häufig zur Abhängigkeit von Leistungen der staatlichen Grundsicherung.

Alraune möchte daher mit ihren Aktivitäten einen Beitrag zur sozialen und beruflichen Integration von Jugendlichen und (jungen) Erwachsenen  leisten und dabei gleichzeitig der sozialen Spaltung des Gemeinwesens entgegenwirken.